Forschungs- und Lehrwald Surselva
Forschungsfragen aus Wissenschaft und Praxis sollen im Forschungs- und Lehrwald der ETH Zürich nachgegangen werden. Dies mit dem Ziel, Wissenslücken zum (i) Verständnis der Systemabläufe im Gebirgswald und (ii) dem waldbaulichen Umgang mit Gebirgswäldern zu füllen.
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© Jeanne Bastien -
© Jeanne Bastien -
© Jeanne Bastien
Seit 1973 besteht zwischen der Gemeinde Tujetsch und der ETH Zürich ein Vertrag, welcher der ETH die Nutzung bestimmer Waldabteilungen in Sedrun für die Forschung und Lehre ermöglicht. Seitdem wurden dort zahlreiche Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten durchgeführt. Dabei wurden praktische Lösungen für die Bewirtschaftung von Gebirgswäldern entwickelt, insbesondere im Hinblick auf ihre Schutzfunktion vor Naturgefahren. Das Gebiet dient auch als wichtiges Exkursionsziel für die Ausbildung von ETH-Studierenden im Bereich Wald und Landschaft. Im Jahr 2018 wurde der Umfang des Forschungs- und Lehrwaldes auf die gesamte Region Surselva ausgeweitet.
Seit 2026 trägt der Forschungs- und Lehrwald dazu bei, die langjährige Zusammenarbeit zwischen der ETH Zürich und dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos zu stärken. Dies insbesondere im Rahmen des CERC (Climate Change, Extremes and Natural Hazards in Alpine Regions Research Centre), das vom SLF und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) betrieben wird. Alessandra Bottero (SLF/CERC) leitet die Forschungsarbeiten gemeinsam mit Harald Bugmann (ETH Zürich) in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Forstdienst und dem kantonalen Amt für Wald und Naturgefahren (AWN) in Chur und Ilanz.
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